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Ökumene


Das Kreuz und das Boot, die als frühe christliche Symbole der Kirche für den Glauben und die Einheit stehen, dienen dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) seit langem als Logo und verbreiten die Botschaft der ökumenischen Bewegung. Wahrscheinlich ist die Symbolik des Bootes auf die Evangeliumsgeschichte von der Berufung der Jünger und der Stillung des Sturms am Galiläischen Meer zurückzuführen.
Das Wort "oikoumene" stammt vom griechischen "oikos", das bedeutet Haus, Haushalt. Mit "ökumenisch" ist also der gesamte Haushalt des Glaubens gemeint, alle Rassen, alle Völker, alle Kirchen. Das Zweite Vaticanum (1962 - 1965) nannte es eine seiner Hauptaufgaben, "die Einheit aller Christen wiederherstellen zu helfen" und gab eben dies den katholischen Gläubigen als Verpflichtung auf. Das Konzil fand damit in Deutschland offene Türen. "So bleibt die geistliche Ökumene ein Auftrag an uns alle, der für die Zukunft immer wichtiger wird. Es ist an der Zeit, auch innerhalb der Ökumene neue Wege zu beschreiten. Dieser Aufbruch ist umso wichtiger, als wir es in Zukunft uns nicht mehr leisten können, als Christen nicht mit einer Stimme zu sprechen. Wir sollten uns bewusst werden, dass es viel mehr gibt, was uns eint, als was uns trennt." (Hirtenbrief 2008 - Bischof Heinz-Josef Algermissen von Fulda) Evangelische, evangelisch-methodistische und katholische Kirchengemeinden in Kirchhain erstellen seit Jahren ein Programm, das bei den Gläubigen zunehmend aufgenommen und beachtet wird. Es gibt einen Ökumeneausschuss dieser drei Kirchengemeinden, der sich regelmäßig trifft, um die einzelnen Programmpunkte vorzubereiten.



Ansprechpartner: Karlheinz Pfeiffer, 06422 - 2622

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