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Notfallseelsorge

Ein Angebot der Kirchen in Zusammenarbeit mit den Rettungsorganisationen


Rettungsdienst und Feuerwehr sind nicht wegzudenken bei Unfällen und Notsituationen. Sie sind schnell da und arbeiten professionell. Aber jede Not betrifft immer den ganzen Menschen - auch in seinem Gefühlsleben und seiner ganzen seelischen Befindlichkeit.
Hier bieten die Notfallseelsorger eine wichtige Unterstützung, Menschen in existentiellen Krisen beizustehen und ihnen menschlichen und - falls gewünscht - seelsorglichen Beistand zu geben.
Kirchliche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind speziell ausgebildet für den Umgang mit trauernden oder psychisch belasteten Menschen.
Wenn Feuerwehr; Notarzt und Polizei ihren Dienst getan haben, sollen die von einem Unglück Betroffenen nicht mit ihren Ängsten und ihrer Trauer allein bleiben. Notfallseelsorger wollen helfen, die psychischen Belastungen aufzufangen: Sie nehmen sich Zeit, in diesen schweren Stunden zuzuhören, das Unbegreifliche, das passiert ist, zu besprechen, zu ermutigen, wenn gewünscht zu beten, evtl. organisatorische Hilfe anzubieten - oder einfach da zu sein und die bedrückende Trauer mitzutragen.


Seit 1989 gibt es die von den christlichen Kirchen getragene Notfallseelsorge in Deutschland, im Kreis Marburg-Biedenkopf seit September 1997, auch Kriseninterventionsdienst (KID) genannt.
Etwa 100 mal im Jahr alarmiert die zentrale Leitstelle in Marburg den KID, also die Notfallseelsorger, z. B. zur Überbringen einer Todesnachricht, für Einsätze bei Verkehrsunfällen, bei Suizid, plötzlichem Kindstod, in psychisch schwierigren Situationen. Auch für die Betreuung der Einsatzkräfte, die mit großen psychischen Belastungen fertig werden müssen, steht der KID zur Verfügung.


Das Team der Notfallseelsorge ist ökumenisch besetzt. Für weitere Helfer in diesem wichtigen pastoralen Dienst sind wir dankbar.

  • Johanneshaus
    Borromäus Bücherei Rüdigheim
    Ökumene
    Pastoralverbund
     
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