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Die Magdalenenkapelle in der Lindau

Die Lindau-Kapelle in Amöneburg führt die Gläubigen aus vielen Orten des Umlandes zusammen - z.B. bei den Wallfahrten anlässlich der Magdalenen-Oktav im Juli - und kann daher als verbindendes Symbol für den Pastoralverbund St. Bonifatius angesehen werden.






Bonifatiusfenster aus der Lindau-Kapelle

Das Bonifatiusfenster aus der Lindau-Kapelle

Die Magdalenenkapelle in der Lindau Am Nordhang unterhalb des Basaltkegels der Amöneburg befindet sich die soganannte Lindau-Kapelle. Sie hat ihren Namen von der kleinen Ortschaft Lindau, die sich hangabwärts in der Nähe der Kapelle erstreckte. Dieses Dörfchen wurde 1248 erstmals urkundlich beschrieben, hatte aber nicht lange Bestand, sondern wurde schon früh wieder verlassen. Im Jahre 1343 wird eine Kapelle in Lindau erwähnt, die der heiligen Maria Magdalena geweiht war. Zwischen 1633 und 1635, also im dreißigjährigen Krieg, wurde die Kapelle zerstört und in der Folgezeit nicht wieder aufgebaut. Allerdings führte man die seit dem Mittelalter tradierten Prozessionen zur Lindau weiterhin durch. Sie endeten meistens mit einer Messfeier am noch erhaltenen Altartisch in der Ruine. Erst in den Jahren 1866 und 1867 wurde die Ruine abgerissen, und an ihrer Stelle entstand die heutige Kapelle. Auf dem Platz vor der Lindau-Kapelle steht in der Nordwestecke ein Bildstock aus dem Jahr 1751, der also älter ist als die heutige Kapelle. Dieser Bildstock trägt im Sockel die Inschrift: "S. Magdalena patrona sacelli, o. p. n." Übersetzt bedeutet das:"Heilige Magdalena, Patronin der Kappelle, bitte für uns." Noch heute werden Wallfahrtsprozessionen zur Magdalenenkapelle durchgeführt, z.B. am Pfingstmontag von Rüdigheim und Amöneburg aus. In der Magdalenenoktav (acht Tage ab dem 22. Juli, dem Namenstag der heiligen Maria Magdalena) findet täglich eine Messe statt, zu der zahlreiche Gläubige aus der ganzen Region pilgern.

 
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