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St. Johannes der Täufer, Ginseldorf

1898 ist begonnen worden, das schönste Bauwerk in Ginseldorf und darüber hinaus zu errichten. Die alte Kirche war zu klein und baufällig geworden, die Gemeinde wuchs, und so entschlossen sich Pfarrer und Gemeinde zum Bau der jetzigen Kirche.
Zwei Epochen kennzeichnen die Architektur der Kirche: Während der Chor um 1448 datiert wird, stammt das Kirchenschiff eben aus dem Jahr 1898.


Die Kombination beider Gebäudeteile ist damals in Zusammenarbeit mit dem Denkmalpfleger Ludwig Bickell außeror- dentlich sorgfältig vorgenommen worden. Der Architekt ist allerdings nicht bekannt.


Geprägt wird der überwiegend steinsichtige Außenbau durch die je mit einem Walmdach separat gedeckten Seitenschiffe. Breite zweibahnige Spitzbogenfenster mit Maßwerk und Stützpfeiler betonen die Wände. Ein barocker Haubendachreiter liegt über dem mittelalterlichen Altarraum, ein nur wenig kleinerer, neugotischer Treppenturm mit Spitzhelm betont die Nordwestkante des Gebäudes. Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Sakristei schließt sich an die südliche Altarraumseite an. Der kleine Raum ist mit einem separaten Zugang, dem mittelalterlichen Hauptportal des abgerissenen Kirchenschiffs, versehen.
Die Empore mit neugotischem Sandsteinmaßwerk an der Brüstung, nimmt den Raum des letzten Mittelschiffsjoches ein. Sie ist nachträglich zugefügt worden.
Die komplette neugotische Ausstattung mit Hoch- und Seitenaltären, Kirchengestühl(!), Kreuzwegstationen, Orgel und verschiedene Statuen ist bis heute vollständig erhalten.

 
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