Pfarrämter

Veranstaltungskalender

Förderverein Stiftskirche Amöneburg
 

Der „Förderverein Stiftskirche St. Johannes der Täufer Amöneburg e.V.“ wurde am 24.März 2011 gegründet und hat die „Sanierung, Erhaltung und Nutzung der Stiftskirche“ zum Ziel. Die Kirche steht an einem historischen Ort, an dem der hl. Bonifatius 721 ein erstes Missionskloster gegründet und 732 eine Michaelskirche hat erbauen lassen, von der wenig bekannt ist. Die heutige neugotische Kirche (1871), die 3. Kirche in Folge, ist eine dreischiffige Basilika in Form eines Kreuzes mit Chor und Apsis. Das Wahrzeichen Amöneburgs und des ganzen Amöneburger Beckens ist nicht nur katholische Pfarrkirche, für die Ökumene offen, sondern auch Hauptkirche für den vor 10 Jahren gegründeten „Pastoralverbund St. Bonifatius Amöneburg“, dem 13 Kirchen in der Umgebung angehören. Die Stiftskirche wurde von keinem Geringeren als einem der bedeutendsten Architekten der Neugotik, nämlich von Georg Gottlob Ungewitter geplant und von seinem Schüler Carl Schäfer ausgeführt, der für die wunderbaren Chorfenster verantwortlich zeichnet.
Neben ihrer historischen und kunsthistorischen Bedeutung ist die Kirche auch die Attraktion der Stadt, ein Anziehungspunkt für Besucher und Touristen von nah und fern. Sie wird auch für Konzerte genutzt.

In gewissen Abständen stehen bei allen Gebäuden Renovierungen an, die letzte Rundum-erneuerung war Anfang dieses Jahrhunderts und wurde 2011 mit der Innenrenovierung abgeschlossen.

Der Verein freut sich über jede Spende, die zur Erhaltung dieses kulturhistorisch bedeutenden Bauwerks beiträgt. Sie können den Förderverein auch durch Ihre Mitgliedschaft mit einem Jahresbeitrag von 12 €, also nur 1 € im Monat, unterstützen. Spendenquittungen, auch für den Mitgliedsbeitrag, werden am Jahresende ausgestellt.

Im Namen des Vereins

Antonie Köhl                     Bankverbindung des Fördervereins
Vorsitzende                       Sparkasse Marburg-Biedenkopf
Tel.:06422 - 4758             IBAN: DE22 5335 0000 0055 0166 15
                                             BIC: HELADEF1MAR


Aktivitäten des Vereins:

  • Führungen in der Kirche
  • Ausstellungen am Tag des offenen Denkmals
  • Konzerte in der Stiftskirche
  • Regelmäßige Oster- und Herbstbasare
  • Schriftenstand in der Kirche
  • Ansichtskarten mit Details der Chorfenster
  • Selbst angefertigte Briefkarten mit Kirchen- und Amöneburg-Motiven
  • Herstellung von Tonsteinen mit dem Logo der Kirche
  • Puzzles von Kirchen- und Amöneburg-Motiven
  • Küchentücher mit dem Aufdruck der 13 Kirchen des Pastoralverbundes
  • Einkaufstaschen mit dem Logo der Lindaukapelle
  • Fahnen zur 150-Jahrfeier der Lindaukapelle
  • Kalender für 2019 mit Fotos der Lindaukapelle
  • Verköstigung der Wallfahrer bei der Marienwallfahrt im August

Finanzierung folgender Objekte:

  • Restaurierung des Kreuzwegs und der Heiligenfiguren
  • Lichterstation vor dem Marienaltar
  • Lautsprecheranlage der Stiftskirche
  • Sitzbankpolster der Stiftskirche
  • Mobile Mikrofonanlage für Beerdigungen und Prozessionen
  • Einmalzahlung auf das Darlehen für die Innenrenovierung
  • Zeitschriftenständer
  • Neue Teppiche für den Chorraum
  • Neue Bänke für den Chorraum
  • Material für die Neueinfassung der Rabatten an der Nordseite der Stiftskirche

Stand: August 2018

Wir danken allen Spendern, Helferinnen und Helfern sehr herzlich.

Tag des offenen Denkmals

Die Lindaukapelle – ein Doppeljubiläum
Der Tag des offenen Denkmals jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal. Er findet immer am 2. Sonntag im September statt, das ist in diesem Jahr Sonntag, der 9.9.2018. Das Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lautet diesmal: „Entdecken, was uns verbindet.“
Was lag da näher, als im Bereich Amöneburg die Lindaukapelle zum geeigneten Objekt zu wählen?
Vor 150 Jahren (1868) wurde die Kapelle am Fuße der Amöneburg nach einem Entwurf von Peter Zindel im neugotischen Stil erbaut. Dieses Jubiläum wurde in der Magdalenenoktav im Juli dieses Jahres ausgiebig gefeiert. Die Wallfahrtstätte besteht aber schon viel länger; denn vor 675 Jahren nach einem „Jahrtausendhochwasser“ um den 22.7.1342, auch „Magdalenenhochwasser“ genannt, wurde an der jetzigen Stelle eine erste Kapelle im gotischen Stil errichtet. Sie wurde am 5. Juni 1343 eingeweiht und der hl. Maria Magdalena gewidmet. Auf den ältesten Stichen von Amöneburg aus dem frühen 17. Jh. ist immer auch die Lindaukapelle als besonderes Objekt dargestellt. Leider ist sie im Dreißigjährigen Krieg um 1634 so stark zerstört worden, dass fast nur noch die Giebelwände standen. Als Wallfahrtsstätte hatte sie aber auch noch nach der Zerstörung Bestand. Aus diesem Anlass hat der Förderverein der Stiftskirche Amöneburg die Lindaukapelle und sein Umfeld als Ort, den es neu zu „entdecken“ gilt, ausgewählt. Eine Ausstellung liefert weitreichende Informationen zu beiden Kapellen und die geöffneten Türen zeigen die wertvollen Bemalungen und die außergewöhnlichen farbigen Fenster von Carl Schäfer im sonst nicht zugänglichen ehemaligen Altarraum. Neben der Ausstellung werden Führungen und ein kleiner Basar mit Kaffee und Kuchen angeboten. Nutzen Sie dieses einmalige Angebot, die Lindau neu zu entdecken. Geöffnet am 09.09.2018 von 11:00 – 18:00 Uhr.

  • Johanneshaus
    Borromäus Bücherei Rüdigheim
    Ökumene
    Pastoralverbund
     
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© Pastoralverbund St. Bonifatius, Amöneburg